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FAQ – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Die Bewerbung bei einem Wettbewerb ist immer eine Herausforderung. Im Vorfeld einer solchen Bewerbung entstehen viele Fragen. Wir wollen auf uns häufig gestellte Fragen Antworten geben. Allerdings sind genaue Antworten besser mit Blick auf Ihr und Eure Projekte zu geben. Deshalb kann die FAQ-Seite lediglich eine Hilfestellung und erste Orientierung sein. Für differenzierte Beratungsleistungen können die Angebote der Regionalberater, ein Telefonat mit der Geschäftsstelle und die Infos unserer Webseite hilfreich sein.

Auf folgende Fragen finden Sie und Ihr hier Antworten:

Passt unser Projekt zu diesem Wettbewerb?

Alle Schularten, Schulformen und Bundesländer

  • An der Ausschreibung des Förderprogramms können sich alle Schularten und Schulformen des allgemeinbildenden Schulwesens und der beruflichen Schulen aus allen Bundesländern beteiligen. In den Projekten werden pädagogische und politische Themen bearbeitet.

Demokratie als Aufgabenbewältigung und Auseinandersetzung mit Themen

  • Demokratie wird in Themen und Aufgaben erfahrbar wie z.B. Demokratie in der Schule, das Zusammenleben, der Umgang mit Gewalt und Minderheiten, Umwelt und Umweltschutz, Auseinandersetzung mit der Geschichte – insbesondere der NS-Geschichte – sowie Handeln in der kommunalen Öffentlichkeit.

Alles zählt – das Kleine und das Große

  • Die Bandbreite der bei uns eingereichten Projekte ist sehr groß. Dabei handelt es sich um Großereignisse mit bis zu 1.000 Teilnehmern – aber auch um überschaubare Aktivitäten wie die Wahl eines Klassenrates oder die Umgestaltung des Schulhofes. Wichtig ist uns vor allem die eigenverantwortliche Tätigkeit der Schülerinnen und Schüler und das Erleben und Erfahren demokratischer Umgangsformen.

Schülererfahrungen dokumentieren – nicht nur der erreichte Erfolg macht ein Projekt

  • Auch Projekte, die auf den ersten Blick nicht gelungen scheinen, können eingereicht werden. Wichtig ist dabei, dass der Umgang mit den Problemen, Enttäuschungen und dem Scheitern reflektiert wird: Haben sich die Schülerinnen und Schüler dadurch entmutigen lassen oder geht die Arbeit an dem Projekt weiter? Welche anderen demokratischen Mittel sollen in Zukunft ausgeschöpft werden? Hat das Scheitern die Projektgruppe trotzdem positiv beeinflusst?

Abgeschlossene, angefangene und laufende Projekte zählen

  • Wir suchen bereits verwirklichte oder laufende Aktivitäten und Initiativen. Projekte, die sich noch in der Planungsphase befinden, finden im Allgemeinen keine Berücksichtigung bei der Jury.

Wie sollte unsere Bewerbung aussehen?

Die Bewerbung sollte folgende Anlagen enthalten:

Anschreiben

  • Ein Anschreiben mit Angabe des Ansprechpartners des Projekts und der Kontaktadresse.

Kurzprofil der Schule

  • Kurzprofil der Schule oder der Initiative (Art, Größe, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail, Homepage, etc.)

Projektübersicht

  • Eine Darstellung des Projektes in Form eines knappen, aber prägnanten schriftlichen Berichts (Thema, Ziele, Entstehung, Verlauf, Ergebnisse und Beteiligte des Projektes).

Beteiligungsarten und Beteiligungsformen

  • Nachvollziehbare Darstellung der Beteiligung von Schülern, Lehrern, Jugendlichen und ggf. Eltern.

Ergänzende Dokumente

  • Ton- und Bildaufzeichnungen, Fotos und andere Projektergebnisse als Erweiterung der Projektdarstellung – insbesondere aus der Hand von Schülern, Kindern und Jugendlichen – sind erwünscht.

Welchen Umfang sollte unsere Bewerbung haben?

Der Umfang ist individuell

  • Der Umfang der Bewerbung ist abhängig vom Projekt. Wichtig ist eine prägnante Zusammenfassung des Projektes. Materialien, die das Projekt in seinen Entwicklungsphasen und Ergebnissen anschaulich darstellen, sollten hinzugefügt werden.

Einem Unbekannten Gegenüber das Wichtige sagen

  • Ein Tipp: Bitte versetzt Euch oder Sie sich in die Lage eines Jurors, der weder die Schule noch das Projektumfeld kennt. Er ist auf eine anschauliche Dokumentation angewiesen, um das Projekt in seiner ganzen Vielfalt und Bedeutung wahrnehmen und bewerten zu können!

Warum ist der Wettbewerb Demokratisch Handeln ein "Förderprogramm" und worin liegt die Förderung?

Wir wollen wissen, was geschieht!

  • Oftmals findet tolle Projektarbeit in Schule und Freizeit statt, ohne dass die Öffentlichkeit (häufig sogar die eigene Schule) etwas davon mitbekommt. Das ist frustrierend!

Selbstvergewisserung, fachöffentliche Darstellung und fachliche Wahrnehmung

  • Oftmals ist bereits die systematische Dokumentation aus Anlass der Beteiligung am Förderprogramm ein erster Schritt der Selbstvergewisserung und der weiteren Projektentwicklung. In jedem Fall wird jedes eingesandte Projekt in unserem Übersichtsband zu den Jahresausschreibungen "Ergebnisse und Kurzdarstellungen der Ausschreibung" dargestellt und nachgewiesen.

Projektberichte veröffentlichen

  • In verschiedenen Publikationen hat das Förderprogramm eine Vielzahl von Projekten vorgestellt: vier Bücher, weit über 100 fachliche Artikel und 150 Projektporträts in den Zeitschriften der Pädagogik (Wissenschaft und Schulpraxis), sechsundzwanzig Eigendrucke und Bände mit Projektkurzdarstellungen; sechs Bücher/Broschüren mit regionalen oder thematischen Schwerpunkten in Zusammenarbeit mit Institutionen und Medien der staatlichen Lehrerfortbildung und politischen Stiftungen. Auch auf diese Weise können wir Ihr Projekt bekannt machen.

Regionalberatung

  • In fast allen Bundesländern gibt es Regionalberater, die Sie vor Ort beraten und bei der Dokumentation und Darstellung Ihrer Projektarbeit und Ihrer Erfahrungen unterstützen.

Regionale Veranstaltungen zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch

  • Ergänzend zur bundesweit angelegten "Lernstatt Demokratie" werden in vielen Bundesländern Fortbildungsveranstaltungen und Angebote zum moderierten Erfahrungsaustausch gemacht, die im Prinzip allen Projekten offenstehen.

Lernstatt als Preis und Anerkennung

  • Die Auszeichnung der Preisträger findet in der besonderen Form der Lernstatt Demokratie statt. Diese Lernstatt Demokratie wird von uns sorgfältig vorbereitet, soweit wir können finanziell abgesichert und ist als kreative und offene Tagung zugleich der "Preis" und die Anerkennung für die ausgewählten Projekte.

Lernstatt als demokratische Öffentlichkeit

  • Wesentlich für die Lernstatt Demokratie ist ihr öffentlicher Charakter:
    • die Präsentation für die Medien und die lokale Öffentlichkeit
    • die Begegnungen und Gespräche mit Politikern
    • die Projektausstellung, die Themen und Formen demokratischen Handelns anschaulich und genau vermittelt.

Was ist eigentlich eine "Lernstatt Demokratie"?

Preis und Anerkennung – Höhepunkt und Entwicklungsarbeit

  • Die Lernstatt Demokratie ist der Höhepunkt der jährlichen Ausschreibung. Hier treffen sich alle Preisträger zu einer mehrtägigen Tagung. Gruppen, deren Projekte gelungen sind, erfahren, dass ihr Tun für andere anregend sein kann. Wer erst am Beginn steht oder mit Schwierigkeiten kämpft, erhält Hinweise und gewinnt Partner. Nicht selten entstehen durch diese kreative Atmosphäre neue Pläne und Projekte.

Die Elemente der Lernstatt Demokratie

  • Hauptpfeiler dieser Veranstaltung sind:
    • die öffentliche Ausstellung der eingeladenen Projekte
    • ein moderierter Erfahrungsaustausch
    • Fortbildungsveranstaltungen
    • ganztägige Workshops
    • die Öffentliche Anerkennung der Teilnehmer
    • Gesprächsrunden mit Politikerinnen und Politikern.
 
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